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» Der Härtegrad von Matratzen - entscheidend für einen erholsamen Schlaf

Auf der Suche nach neuen Matratzen stellen sich viele Fragen, so zum Beispiel: Welches Material ist das Richtige? Der eine empfiehlt Latex, der andere Schaumstoff, der dritte Federkern. Diese Wahl ist weitestgehend Geschmacksache.

Auf der Suche nach neuen Matratzen stellen sich viele Fragen, so zum Beispiel: Welches Material ist das Richtige? Der eine empfiehlt Latex, der andere Schaumstoff, der dritte Federkern. Diese Wahl ist weitestgehend Geschmacksache.

Entscheidend für einen guten Schlaf und einen gesunden Rücken ist der Härtegrad der Matratzen. Lange Jahre galt es als gesund, möglichst hart zu schlafen. Futons und harte Schaumstoff-Matratzen bestimmten den Markt.

Heute wissen wir mehr. Die Matratzen müssen individuell auf den Schlafenden abgestimmt sein. Dabei ist nicht nur seine Größe und sein Gewicht, sondern auch sein Schlafverhalten entscheidend. Moderne Mehrzonen-Matratzen versuchen, unterschiedlichen Körperzonen gerecht zu werden. So sind sie im Schulterbereich und im Hüftbereich weicher, damit der Körper hier etwas leichter einsinken kann. Manche Hersteller bieten bis zu neun verschiedene Zonen bei ihren Matratzen. Im Test stellt sich heraus, dies ist nicht immer die beste Lösung. Es gibt auch hervorragende Matratzen mit nur einer Liegezone.

Lassen Sie Ihren Körper entscheiden und wählen Sie Ihre neuen Matratzen nicht allein nach den Werbeaussagen der Hersteller aus. Nur ein Probeliegen über mehrere Minuten gibt Aufschluss darüber, ob die Matratze wirklich bequem ist. Eine Faustregel: die Wirbelsäule sollte möglichst gerade sein. So wird sie am besten entspannt und geschont. Schulter und Hüfte müssen dazu etwas stärker einsinken.

Ganz wichtig: Matratzen müssen unterstützende Wirkung haben. Generell gilt, härtere Matratzen eignen sich für schwere Menschen, weichere eher für leichte, zierliche Personen. Zu weiche Matratzen unterstützen den Körper nicht ausreichend. Wirbelsäule, Bandscheibe und Muskeln können sich nicht genug entspannen und regenerieren. Sie verkrampfen. Das Schlafgefühl ähnelt dem in einer Hängematte. Sind die Matratzen zu hart, sinken Hüfte und Schulter nicht tief genug ein. Die Schulter-Nacken-Muskulatur verkrampft. Rückenschmerzen sind häufig die Folge.

Eine gute Matratze verteilt den Druck gleichmäßig, sie passt sich der jeweiligen Körperform an. Eine etwas weichere Matratze, die an den richtigen Stellen unterstützt, kann durchaus geeigneter sein als ein aufwändiges, härteres Modell. Haben Sie erst einmal Probe gelegen, werden Sie die Unterschiede verschiedener Matratzen schnell spüren. Dann fällt die Wahl leichter.

Matratzen sind aber nur so gut wie ihr Unterbau. Der richtige Lattenrost passend zur richtigen Matratze ist daher mit entscheidend für einen erholsamen Schlaf.

Theo Tramsen
theo63[at]yahoo.de




Veröffentlicht am: 06.03.2008 um 10:04:17 von theo63

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