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» Das richtige Ölen von Parkett

Eine der wichtigsten Pflegemöglichkeiten nach dem Versiegeln von Parkettböden, ist das Einölen. Diese bewährte Pflegemethode ist gerade für stark beanspruchtes Parkett, wie zum Beispiel das in der Küche, zu empfehlen. Ölen ist allerdings etwas aufwendig und es gibt dabei einige Dinge zu wissen und zu beachten. Die oberste Schicht des Parketts wird beim Ölen gehärtet, dazu dringt das Öl ins Holz ein und verschließt dort die Poren. Diese können dann keinerlei Schmutz und oder Flüssigkeiten aufnehmen, das Parkett ist so geschützt. Anders als bei der Versiegelung entsteht bei der Ölung kein Film auf der Oberfläche des Parketts, der Boden ist aber trotzdem gut beanspruchbar. Beim kauf des richtigen Öls ist darauf zu achten, lösungsmittelfreies Öl zu kaufen, dann braucht man beim Auftragen nicht die ganze Zeit das Fenster zu öffnen damit giftige Dämpfe abziehen können. Das Öl kann am besten mit einem Farbroller oder einer Streichbürste großzügig aufgetragen werden. Wenn sich die Poren des Holzes mit dem Öl vollgesogen haben, muss man das überschüssige Öl mit einem Gummiwischer (wie beim Fensterputz verwendet) wieder abwischen, um Flecken im Parkett zu vermeiden.

Dann muss das Öl mit einem Spezialtuch in Eingearbeitet werden. Hat man diesen Arbeitsschritt erfolgreich hinter sich gebracht ist erstmal warten angesagt. Das Öl muss jetzt erstmal einen Tag lang einwirken bevor man es dann im letzten Arbeitsgang polieren kann. Das polieren kann natürlich, wenn man es von Hand macht, zu einer echten Schweißarbeit werden. Deshalb nimmt man für diese Arbeit am besten eine elektrische Poliermaschine. Die Stärke des Glanzes beim Polieren muss jeder für sich selbst bestimmen.

Torsten Maue
torsten.maue[at]gmail.com




Veröffentlicht am: 15.09.2007 um 17:44:10 von tmaue

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