Parkett
Parkett besteht aus dem natürlichen Rohstoff Holz.
Der Name Holz kommt aus dem Germanischen holta und steht für das feste Gewebe der Stämme, Äste und Zweige von Bäumen und Sträuchern. Der Holzkörper wird Jahr für Jahr durch neue Schichten verstärkt und hat als Baum zwei Aufgaben zu erfüllen. Zum einen muss der Holzstamm die schwere Baumkrone tragen und zum anderen das Nährwasser von den Wurzeln zu den Blättern leiten. Im Frühling dann werden unter der Rinde grosse, neue, helle und saftige Zellen gebildet. Diese Schicht wird Frühholz genannt. Im Herbst bilden sich kleine, trockene Zellen, welche rasch verholzen. Sie sind dunklerer und sind somit die Jahresringe, an denen man das Alter eines Baumes ablesen kann. Diese Schicht nennt man Spätholz. Schliesslich in der Mitte eines Baumstammes ist das Kernholz. Dies ist am härtesten, festesten und schwersten.
Ökologisch gesehen ist Parkett ein sehr sinnvolles Produkt, denn Parkett besteht aus Holz, was ein erneuerbarer Rohstoff ist. Holz wird zur Entsorgung ohne Probleme kompostiert oder verbrannt und währenddem kann sogar noch Energie gewonnen werden. Weil Brennholz nachwächst, hat es eine sehr gute Ökobilanz, vorausgesetzt natürlich, dass der nachhaltige Anbau gewährleistet ist. Zunehmend wird Abfallholz als Brennstoff in Kraftwerken zur regenerativen und CO2 –neutralen Energiegewinnung verwendet. Auch findet Holz Verwendung als Brennstoff in Holzöfen.
Heutige automatische Befeuerungsanlagen sind mit ihrer komfortablen Bedienung der Verbrennung von Erdgas oder Erdöl überlegen.
Wirtschaftlich gesehen ist Holz einer der ältesten und vor allem auch wichtigsten Roh- und Werkstoffe der Erde. Es wird pro Jahr immer noch einiges mehr an Holz produziert als Stahl, Beton oder Aluminium.
Parkett ist also ein natürlicher, hochwertiger Fussbodenbelag aus kleinen Holztafeln, dessen individuelle Holzfärbung und Maserung man nicht imitieren kann. Parkett ist also ein Produkt, das seine natürliche Schönheit widerspiegelt und jeden Parkettboden zu einem ganz eigenen Kunstwerk zusammenfügt.
Weil der Parkett aus kleinen Holzstücken besteht, benötigt er einen tragfähigen Untergrund. Im Gegensatz zu den grossformatigen Parkettböden (Dielenboden), welche wegen den typischen langen Brettern dies nicht brauchen.
Parkett wird vor allem für Innenräume, aber auch Terrassen, Schiffdecks, etc. verwendet. Das Holz für den Parkett, meist Hartholz von Laubbäumen (Eiche, Buche, Ahorn, etc.) wird in kleine Stücke gesägt und dann werden verschiedene Muster gebildet. Zu beachten gilt, dass die Holzfasern horizontal liegen sollen. Sichtbare Jahresringe, also vertikale Fasern, nennt man Holzpflaster.
S. Wohler
kataloge[at]bekanntmacher.ch
Veröffentlicht am: 02.01.2008 um 21:30:35 von
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