Ein Aufguss in der
Sauna dient hauptsächlich zur Verstärkung der eigentlichen Saunawirkung.
Bei einem normalen Wasser- Aufguss wird mit einer Schöpfkelle Wasser auf den heißen Steinen des Saunaofens verteilt. Sofort verbreitet sich der Wasserdampf im Raum und erhöht die Luftfeuchtigkeit, wodurch das Schwitzen eingeschränkt wird und die Haut weniger gut gekühlt ist. Dieser Effekt erscheint dem Saunabesucher wie ein Hitzeschwall, obwohl es eigentlich nicht wärmer geworden ist.
Für einen aromatischen Aufguss kann das Wasser mit einigen Tropfen Öl, zum Beispiel Pfefferminzöl, angereichert werden. Das ist gut für die Atemwege und sorgt gleichzeitig für einen angenehmen Geruch in der
Sauna.
Auch sehr beliebt ist der Eis- Aufguss. Dabei reiben sich die Besucher mit Eiswürfeln ein oder legen sich diese auf die Haut. Zusätzlich können Eisstücke dem Wasser zugefügt werden.
Für einen Honig- Aufguss massiert der Saunabesucher die Haut mit Honig.
Ähnlich funktioniert ein Joghurt- Aufguss. Hierbei wirkt der Joghurt oder die Creme als Feuchtigkeitsspender und verleiht dem Besucher eine wunderbar weiche Haut.
Beim Salz- Aufguss wird der Körper nach dem ersten Aufguss mit Salz eingerieben. Der auftretende Peelingeffekt dient der Reinigung der Haut.
Ein Meditations- Aufguss sorgt für noch mehr Entspannung und Erholung. Dabei wird um absolute Stille in der Sauna gebeten. Meist werden beim Meditations- Aufguss mildere Temperaturen bevorzugt. Je nach Sauna werden dazu grüner Tee, Entspannungsmusik oder auch kühle Augenmasken angeboten.
Weiterhin gibt es Aufgüsse, bei denen Drinks oder Früchte gereicht werden, um den Körper von innen zu erfrischen.
Sehr außergewöhnlich sind Angebote wie zum Beispiel ein Aufguss mit Livemusik oder einem Geschichtenerzähler.
Frank Schiffer
Redaktion[at]Saunatester.de
Veröffentlicht am: 10.01.2008 um 18:08:49 von
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