Der Gang in den Sportverein ist nicht immer nur mit gesunderhaltenden Aktivitäten verbunden. Manch ein Mitglied in einem Fußballverein oder in einem Golfclub ist häufiger in der Sportbar anzutreffen als auf dem eigentlichen Spielfeld. Insbesondere ältere Mitglieder eines Sportvereins schätzen häufig vor allem das Vereinsleben als Treffpunkt und haben die eigenen oft schwindenden sportlichen Leistungen schrittweise zurückgestellt. Dies ist verständlich, denn wer möchte schon sein soziales Umfeld aufgeben, nur weil die körperlichen Leistungen nachzulassen beginnen? Oft ist das Treffen im Sportverein dann auch mit Aktivitäten verbunden, die nicht notwendigerweise sehr sportlich sind und nicht selten vergessen die ehemals aktiven Sportler, dass der Alkoholkonsum im Verein oder im Golfclub nicht weniger gesundheitsschädlich ist wie der Verzehr alkoholischer Getränke in der Kneipe. Problematisch kann auch die Kombination von Alkoholkonsum und der aktiven Ausübung des Sportes werden.
Nicht zufällig ist in vielen Freibädern das Betreten der Schwimmbecken nach dem Konsum von Alkohol strengstens verboten, erhöht ein wachsender Alkoholspiegel doch auch die Verletzungsgefahr und die Chance, dass ein Bademeister beim Geschehen im Schwimmbecken eingreifen muss. Gänzlich undenkbar ist das Ausüben des Schachsportes nach der Einnahme alkoholischer Getränke, spielt doch hier die agile geistige Leistung die maßgebliche Rolle. Auch die Leistungen beim Golfspiel können durch den Alkoholpegel im Blut maßgeblich negativ beeinflusst werden. Gilt es hierbei doch mit dem
Golfschläger in feinster Koordination zwischen Körper und Auge die
Golfbälle zielgenau abzuschlagen. Ist diese Koordination durch Alkoholeinfluss gestört, so ist mit guten Leistungen im Golfsport kaum mehr zu rechnen.
Andreas Mettler
presse[at]mettlerweb.de
Veröffentlicht am: 25.02.2008 um 16:28:59 von
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