Indien ist spannend, aber nichts für Reisende mit schwachen Nerven.
Wer alles in der näheren Umgebung schon bereist hat, dem wird irgendwann Italien, England oder Skandinavien langweilig und er möchte gerne mal wo ganz anders hin.
Indien ist dann die beste Wahl, denn selbst hartgesottenen Weltenbummlern ist hier ein kleiner Kulturschock fast sicher.
Die meisten werden ihre Reise nach Indien wohl Haupstadt Neu-Delhi starten. Dann braucht es ein paar Tage, bis man sich an Verkehr, Dreck und Lärm gewöhnt hat. Doch auch ohne eine
Indien-Karte ist es recht einfach sich dort zurechtzufinden, denn die meisten dort sprechen Englisch. Und lange wird man in Neu Delhi nicht bleiben wollen. Die besten Sehenswürdigkeiten, etwa in Konark der Sonnentempel oder in Agra das Taj Mahal (eine prächtige Palastanlage) liegen nämlich woanders.
Am besten kommt man in einem gemieteten Taxi, Bus und Bahn voran. Selbst fahren ist für Indienreisende am Anfang nicht ratsam, denn das ist so abenteuerlich, dass es gefährlich sein kann. Einen Abstecher sollte man auch noch nach Calcutta planen. Da gibt es neben anderen Dingen die Saint Pauls Kathedrale zu bestaunen, die die Geschichte Indiens als eine britische Kolonie mit viktorinischer Bauart bezeugt. Und ein paar Tage an den phantastischen Stränden von Goa sollten unbedingt auch drinne sein. Wer also den nötigen Mut aufbringt, den wird Indien nicht enttäschen.
thomas Liebecke
dtfp[at]gmx.de
Veröffentlicht am: 20.04.2008 um 16:09:11 von
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