Südafrika hat neun Provinzen. Eine davon ist
Gauteng, mit der Hauptstadt Johannesburg.
Johannesburg wurde erstmals 1886 urkundlich erwähnt, seine mehr als 3 Millionen Einwohner verteilen sich auf einer Fläche von 1644 km². So die Daten aus dem Jahr 2001. Interessant ist die Tatsache, dass sich das Klima im genauen Gegensatz zum deutschen verhält. Gut, das liegt vor allem daran, dass sich Provinz und Hauptstadt auf der Südhalbkugel befinden, also ist in der deutschen Winterzeit in Johannesburg Sommer. Von Oktober bis April. Ideal für Winterflüchtlinge aus deutschen Landen. Zu den zahlreichen Sehenswürdigkeiten der Stadt gehört: Das Museum Africa, indem die Entwicklungsgeschichte der afrikanischen Menschheit von der Frühzeit bis zum modernen Menschen anschaulich dokumentiert wird. Wer es möchte kann Felsbilder der Ureinwohner ebenso bewundern, wie die Shebeens, das sind Bierhallen- oder Bierkneipen der schwarzafrikanischen Einwohner. Johannesburg als Goldgräberstadt zu sehen, ermöglichen Fotografien und Projektionen im Bensusan Museum of Photography. Wussten sie schon, dass Gauteng soviel wie „Ort des Goldes“ heißt? Früher hatte diese Region eine große Bedeutung als Bergbaugebiet, später dann wurde die Region von der industriellen Entwicklung geprägt und erwirtschaftet noch heute rund 9 % des Bruttosozialproduktes von ganz
Südafrika. Dies ist umso bemerkenswerter, da Gauteng mit nur 17.000 km² die flächenmäßig kleinste Provinz Südafrikas ist. Allerdings leben in ihr rund 20 % der Gesamtbevölkerung. Für die Welt gilt, dass in dieser Provinz auch die Wiege der Menschheit steht. Cradle of Humankind wird das fast 50.000 Hektar große Weltkulturerbe genannt. Hier sind zahlreiche Funde hominider Fossilien in den Aufzeichnungen der Unesco festgehalten.
Alexander Donabauer
info[at]reiseinfo-suedafrika.de
Veröffentlicht am: 16.03.2009 um 12:57:34 von
alexidonDiesen Artikel verlinken:
Artikel Bookmarken:
Mr. Wong |
digg |
del.icio.us |
SocialBook |
www.Mal1.de
