Den ultimativen Drill finden Angler meist durch das gezielte Angeln auf kapitale Rapfen im Strom
Der Rapfen ist eine sehr robuste und weit verbreitete Fischart die in fast allen grossen Flüssen Europas vorzufinden ist. Rapfen sind flinke und wilde Raubfische die den Oberfächenbereich stark strömender Flüsse beherrschen. Aufgrund der starken Drills sind die Fische bei Spinnfischern sehr beliebt, in der Küche jedoch werden die Fische aufgrund zahlreicher Gräten meist verschmäht.
Rapfen ernähren sich als Jungfische sehr friedlich und ausschließlich von Insekten, Larven und Kleinstlebewesen, mit zunehmender Grösse setzt sich jedoch zunehmend der Raubfischinstinkt durch.
Rapfen haben ein unbezahntes, mittelständiges Maul und einen lang gezogenen, torpedoförmigen Körper der ihnen im Wasser perfekte Manöver ermöglicht. Der Körper ist von zahlreichen bläulich-silbernen Schuppen bedeckt.
Der Fluss Rhein gilt als erste Wahl beim
Angeln auf kapitale Rapfen. Besonders in den frühen Morgenstunden und bei Einsetzen der Dämmerung kann man die kampfstarken Fische bei Ihren wilden Oberflächen-Jagten weit draußen im Freiwasser beobachten.
Um die Fische erfolgreich zu beangeln empfiehlt es sich eine stabile Spinnrute und einen kleinen rot-silbernen Spinnköder zu verwenden. Der jagende Schwarm sollte am besten überworfen werden und der Spinner zügig und gleichmäßig an der Gewässeroberfläche herangezogen werden bis ein Biss erfolgt. Angler müssen jedoch ganz besonders darauf achten, dass sie sich am Angelplatz ganz ruhig verhalten und keine unnatürlich wirkenden Schatten auf das Wasser werfen. Rapfen zählen zu den scheuesten Fischen überhaupt - wenn der Angler einmal von den Fischen bemerkt wurde wird der Köder meist verschmäht und das Jagdrevier spontan gewechselt.
Leszek Baraniec
webmaster[at]rhein-angeln.de
Veröffentlicht am: 06.01.2008 um 21:23:36 von
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