Alle paar Jahre lassen sich die Modedesigner immer wieder mal gerne von der mehr oder weniger einfachen und wenig abwechslungsreichen Mode der Militärs inspirieren. Beim Thema Jacken und Co betrifft das die Uniformjacken oder wie sie in dieser Saison genannt werden, Field-Jackets. Markant sind natürlich wie immer die teilweise nur angedeuteten Schulterklappen und die vielen Taschen. Eine solche Feldjacke macht schon eher einen profanen Eindruck. Sie ist praktisch und wie der Parker, den man aus den 80ern noch kennt, unverwüstlich. Der ‚Parker‘ von heute bietet vielerlei Kombinationsmöglichkeiten und praktische, funktionelle Details. Die Feldjacke ist ein wahres Multitalent und angenehm unkompliziert zu tragen. Ist es zu warm wird das Innenfutter sowie der Kragen mit einem einfachen Handgriff entfernt. Die Vielzahl an Taschen bietet eine Menge Platz, um den ein oder anderen unnützen Gegenstand darin zu verstauen. Damit ist die Feldjacke eine Art Handtasche der Herrenmode.
Farbenfroh kommen die Field-Jackets dagegen nicht grade daher. Ganz nach ihren militärischen Vorbildern, findet man sie in beige, khaki und oliv. Aber auch verschiedene Braun und Cameltöne kommen hier zum Einsatz. Der Einfluss des Militärs lässt sich aber auch bei anderen Jackenformen nicht verbergen. Diese Saison kommt selbst ein Klassiker wie der Blouson als modische Fliegerjacke daher. Lässig und cool gibt sich die
Herrenmode dieser Saison. Die Fliegerjacken findet man entweder ganz authentisch aus Leder gefertigt oder aus Mikrofasern, welche stark an Ballonseide erinnern. Ausgestattet mit einem Innenfutter hält auch diese Jacke den Anforderungen jedes noch so harten Einsatzes stand.
Torsten Maue
torsten.maue[at]gmail.com
Veröffentlicht am: 07.10.2007 um 13:07:07 von
tmaueDiesen Artikel verlinken:
Artikel Bookmarken:
Mr. Wong |
digg |
del.icio.us |
SocialBook |
www.Mal1.de
