Während früher die Pokale Ausdruck von Prunk, Reichtum und Macht waren, ist das heute eher anders. Pokale sind heute wohl mehr Siegestrophäen.
Doch die Herstellung von Pokalen ist trotzdem mindestens genauso aufwendig, wie eh und je und das obwohl schon viele Arbeitsschritte inzwischen maschinell ausgeführt werden können.
Pokale haben seit jeher die Form von Kelchen und somit die Form eines pompösen Trinkgefässes. Diese Kelche besaßen früher natürlich nur sehr wohlhabende Menschen, die diese Gefäße aus Gold, Silber, Bronze, Kupfer und auch Glas fertigen ließen.
Dies ist auch heute bei den repräsentativen Pokalen noch so.
Kennzeichnend für Pokale sind die aufgelegten Deckel, die die Pokale verschließen. Sie können entweder komplett abgenommen werden oder sind einseitig am oberen Rand befestigt, so dass man ihn wegklappen kann.
Früher waren in diesem Deckel zusätzlich noch Münzen mit verarbeitet, die den Reichtum des Besitzers wiederspiegeln sollten.
Zusätzlich dazu lassen sich auch noch Gravuren und Einlegearbeiten am Pokal befestigen, wie Reliefs, Perlen und Steine.
Gravuren an Pokalen, die heute als Trophäen ausgehändigt werden, sind häufig am Sockel der Pokale angebracht. Hier findet man den Anlass eingraviert.
Wer heute
Pokale herstellt, muss also die verschiedensten Fertigkeiten besitzen.
Neben der Bearbeitung von Metallen, müssen also auch Gravuren angebracht werden und wie gesagt, es kann auch schon mal zum Einfassen von Edelsteinen und Perlen kommen.
Je nachdem, was von der Kundschaft verlangt wird.
Eher seltener ist die Herstellung von Pokalen aus Glas. Pokale aus Glas erfordern zusätzliche Kenntnisse in Glasbläserei und Glasschleiferei.
Heute werden Pokale fast ausschließlich für das Vereinsleben benötigt.
Torsten Maue
torsten.maue[at]gmail.com
Veröffentlicht am: 15.09.2007 um 17:03:34 von
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