Mode & Lifestyle

» Miederwaren im Wandel der Zeit

Der Begriff Miederwaren wird zunächst mit farblosen und langweiligen Damenuntermoden assoziiert. Doch auch diese haben in den letzten Jahren einen Wandel erlebt, so dass vom ursprünglichen Begriff kaum noch etwas zurück geblieben ist. Grundsätzlich zählen BH, Slip oder Corsage zu den Miederwaren. Längst erfüllen sie nicht mehr den Zweck, einige Pfunde wegzumogeln oder für einen straffen Po und flachen Bauch zu sorgen. Leider werden Miederwaren auch heute oft noch unter diesem Klischee abgestempelt.

Das die tristen Zeiten vorbei sein, zeigt ein Blick in die Dessousboutiquen. Zahlreiche Farben und Formen zeugen von dem Wandel, der sich über alle Konfektionsgrößen hinweg vollzogen hat. Gerade die Corsage erlebt eine Renaissance und schafft in den Sommermonaten den Sprung vom Mieder zur Oberbekleidung. Ob geschnürt, geknöpft oder gebunden, ist diese gemeinsam mit einer Hose oder einem Rock immer ein Blickfang. Andernfalls lassen Corsage und Slip jede Frau atemberaubend wirken.
Vor rund 70 Jahren sah das noch anders aus. Damals hatten Mieder vor allem die Funktion, unerwünschte Pfunde wegzumogeln. Nahezu jede Frau hat sich mit Hilfe einer Corsage zusammen geschnürt oder schnüren lassen, nur um dem aktuellen Schönheitsideal entsprechen zu können. Dank der nun vorherrschenden Individualität bleibt es den Frauen heute gleich, welchen Zweck sie mit ihren Miederwaren verfolgen wollen. Sei es der gut sitzende Slip oder der flache Bauch, alles ist möglich.
Großen Anklang haben Mieder, vor allem aber Corsagen, in der Gothic-Szene gefunden. Mit weniger Farbvielfalt jedoch mit ausgesprochen viel Stil und Liebe zum Detail, komplettieren sie jedes Outfit und sorgen für einen wahren Hingucker.

Torsten Maue
torsten.maue[at]gmail.com




Veröffentlicht am: 15.01.2008 um 15:06:55 von tmaue

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