Mode & Lifestyle

» Status-Symbole

In heutiger Zeit ist es Gang und Gebe ein gewünschtes Bild von sich selbst nach außen hin zu erzeugen.
Dieses Bild erschafft jeder Mensch in erster Linie durch sein Aussehen und Faktoren, welche unmittelbar einen optischen Eindruck auf seine Umwelt hinterlassen. Den Status eines Menschen wird immer öfter nach außen getragen. Einen guten Eindruck zu hinterlassen zählt heutzutage mehr denn je.
Um einen gewissen Status in der Gesellschaft zu erzeugen, oder diesen zumindest nach außen zu projezieren dienen Statussymbole. Diese sollen der Umwelt unmissverständlich die Zugehörigkeit zur Gesellschaftsschicht deutlich machen. Besonders in der oberen Mittelschicht sind Statussymbole immer stärker vertreten. Das Wörterbuch beschreibt ein solches Symbol als ein Objekt welched sozialen Status und den sozialen Stand nach außen zeigt. Besonders Automobile wurden in den letzten Jahrzehnten ein immer öfter vertretendes Wohlstandssymbol.
Große und besonders teure Automobile zeigen den Status des Besitzers. Besonders die besser verdienende Bevölkerungsschicht grenzt sich so oft unterbewusst von den schlechter verdienenden ab.
Das Thema Neid wird in diesem Zusammenhang sehr groß geschrieben. Je größer der Einkunftsunterschied in unserer Gesellschaft wird, desto größer werden die sozialen und somit auch die symbolischen Abgrenzungen. Dabei werden oft auch Bilder erzeugt, welche nicht immer der eigentlichen Situation einer Person entsprechen müssen. So ist es beispielsweise kein Problem mehr ein sehr teures Fortbewegungsmittel auf lange Zeit und somit sehr günstig zu finanzieren.
Mit einer geringen Anzahlung beim jeweiligen Autohändler sind meist alle eigentlich berechtigten Finanzierungszweifel aus dem Weg geräumt. Die Händler freut es freilig. Sie tragen keine Verantwortung für die Aufbringung der Kredittilgung. Das Begleichen der Rechnung obliegt einzig und allein dem Schuldner. Somit werden besonders Jugendliche dazu verleitet ein Fahrzeug zu bewegen, welches im eigentlichen Sinne auf keinem Fall ihrem sozialen Status entspricht. Wieso ist es also notwendig ein Bildnis von sich selber zu erzeugen welches nicht der Realität entspricht?

Die Antwort auf diese Frage gibt die heutige Gesellschaft.
Vieles beruht auf äußerlichen Werten, welche unter anderem von der Werbeindustrie vermittelt werden.
Diese Werte sind oft so makellos schön, das ein Streben nach ihnen fast unmöglich ist. Nur neuesten und besten besten Modelle, nicht nur in der Automobilindustrie, zeigen einen für den Durschnittsbürger fast unerschwinglichen Weg. Das Streben nach mehr Geld ist somit direkt vorprogrammiert.
Ein sicherlich nicht vermeidbarer Aspekt im Kapitalismus. Den Menschen den diese Möglichkeiten jedoch verwehrt sind, bleibt nur der neidische Blick hinterher. Somit wird ein soziale Abgrenzung zwischen den Menschen immer deutlicher. Der Neidfaktor differiert jedoch in den verschiedenen Nationen dieser Erde.
In den Vereinigten Staaten beispielsweise ist es üblich das Erreichte auch nach außen zu zeigen.
Der Neid unter den Menschen ist hier nicht so extrem ausgeprägt. Im Land der ursprünglich unendlichen Möglichkeiten vertreten viele immer noch die Meinung, dass man mit entsprechendem Glück und Aufwand fast alles erreichen kann. Somit bleibt vielen Menschen hierzulande der Blick hinter die Fassade versperrt.
Sprich eine Vielzahl versucht sich nicht vorzustellen dass man auch für ein sehr teures Automobil oft viel und hart arbeiten muss. Heutzutage reicht bloßer Arbeitseifer und Einsatz nicht mehr aus um erfolgreich sein zu können. Kontakte und Glück spielen eine fast gleichgestellte Rolle.
Diesbezüglich fehlt oft das Verständnis für Luxusgüter und Lebensstile zwischen den unterschiedlichen Gesellschaftsschichten. Letztendlich sollte jedoch jeder auf sein eigenes Können und Glück vertrauen und nicht nur neidisch auf das Erreichte Anderer sein. Ein Verharren und Selbstaufgabe sind kein Ausweg aus einem unerwünschten Lebensumfeld.

Jeder sollte somit sein Schicksal selbst in die Hand nehmen und alles veruschen um seine Träume zu ereichen.

Mario Lenitz
schoner83[at]web.de




Veröffentlicht am: 31.08.2007 um 10:34:58 von marle

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