Eine erektile Dysfunktion ist dem Patienten oft peinlich und die Einnahme von einem Arzneimittel, das gegen das Problem arbeiten soll, passiert meist heimlich und unbeobachtet. Mal abgesehen davon, dass eine Heimlichtuerei auf Dauer auch anstrengend werden kann, gibt es dennoch ein Potenzmittel, das man einnehmen kann, ohne dass es als Arzneimittel von anderen erkannt wird. Es heißt
Genegra und im Gegensatz zu dem bekannteren Viagra ist es nicht in Tablettenform gebrauchsfertig. Genegra ist ein Streifen, den man sich unter die Zunge legt und der sich dort auflöst. So soll der Wirkstoff noch schneller ins Blut gelangen und seine Wirkung entfalten können. Der Wirkstoff in diesem
Arzneimittel ist im Übrigen der Selbe, der auch Hauptbestandteil von Viagra ist. Er heißt Sildenafil, ist zwar potenzsteigernd, aber nicht lustfördernd. Der Anwender sollte sich also vorher darüber im Klaren sein, wo das Problem liegt.
Ob es tatsächlich körperlicher Art ist – dann hilft Genegra – oder ob es psychischer Art ist, dann hilft der Wirkstoff Sildenafil nämlich nicht.
Genegra kann also eingenommen werden, ohne dass es als Potenzmittel identifiziert wird. Nebenbei gibt es auch einen Minzegeschmack ab, möchte man die Partnerin also anlügen, behauptet man, man würde ein Pfefferminz lutschen. Die Wirkung dieser Streifen hält ungefähr zwölf Stunden lang an und in dieser Zeit stellt sich eine verbesserte Erektionsfähigkeit ein. Allerdings sind alle Medikamente, die den Wirkstoff Sildenafil enthalten, in deutschsprachigen Ländern verschreibungspflichtig. In gewissen Fällen wird auch von einer Einnahme abgeraten. Wer an Herz-Kreislauf-Erkrankungen leidet, sollte von der Einnahme von Potenzmitteln absehen. Ob sich andere eingenommene Medikamente mit Sildenafil vertragen, sollte mit einem Arzt abgeklärt werden.
Petra Müller
petramueller111[at]googlemail.com
Veröffentlicht am: 20.02.2008 um 15:44:00 von
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