Selbst den tollsten Köpfen kann es passieren - Haarwuchs-Sorgen und Geheimratsecken werden größer.
Was tun bei Haarwuchs-Sorgen und Geheimratsecken?
Gibt es Wege, den Genen durchaus ein Gegensatz zu bieten und warum der ganze Aufwand?
Vitalität, Gesundheit, sexuelle Ausstrahlungskraft, für alles steht schönes Haar und deshalb besonders schmerzhaft, wenn es sich langsam lichtet.
Ursachen können dabei sehr vielfältig sein, wie Umwelt, Psyche, Hormone, oder eben Gene. Welche genauen Gründe vorliegen, sollte man am Besten immer beim Dermatologen gegenchecken lassen. In vielen Fällen liegt es jedoch an den Genen, die einem der Vater, oder auch Großvater weitergereicht hat. In solchen Fällen wird auch von androgentischem, aber auch erblichem, oder einfach vererbter Haarausfall gesprochen.
Ist man davon betroffen, wird meist am Anfang alles möglich dagegen ausprobiert, doch auch sehr verlockend, so stellt uns die Industrie doch immer wieder neue "Wundermittel" und viel versprechende Präparate zur Verfügung, welche jedoch leider oft nicht wirken, sondern lediglich viel Kosten.
Dachte man früher noch, dass grundsätzlich immer Männer mit viel Testosteron unter Haarausfall leiden, so weiß man heute, dass dies so nicht stimmt. Nicht etwa Testosteron, sondern ein Unterhormon, auch Dihydrotestosteron, ist dafür verantwortlich und wirkt an der Haarwurzeln schädlich für diese. Medikamente wie das oral einzunehmende Propecia, mit dem Wirkstoff Finasterid setzen hier an und blockieren ein Enzym, welches für die Umwandlung von Testosteron in Diyhdrotestosteron verantwortlich ist. Wird nun das Enzym - genannt 5 Alpha Reduktase - blockiert, ist also auch weniger Dihydrotestosteron an der Haarwurzeln vorhanden, was in vielen Fällen den Haarwurzeln merklich und augenscheinlich gut tut und teilweise diese wieder ein dickeres Haarkaliber zurückgewinnen, was das Haar deutlich fülliger aussehen lässt. Allerdings dauert es einige Monate, bis man einen Effekt bemerkt und wird Propecia wieder abgesetzt, wird irgendwann wieder die Ausgangssituation erreicht.
Wer keine Medikamente schlucken möchte und wer durch Haarausfall schon echte große lückenhafte Stellen hat, der kann auch eine Haartransplantation (
Haarausfall - Haartransplantation) durchführen. Dabei werden genetische niemals ausfallende Haarfollikel von Operateur entnommen und dann umverteilt in die lückhaften Stellen.
Es werden Entnahmeverfahren unterschieden, wie z.B. die Entnahme größerer Hautstreifen, aber auch Entnahme von einzelnen Haargruppen direkt am Kopf. Bei modernen Einsetzverfahren werden ausschließlich nur noch natürliche Gruppierungen, auch Follicular Unit genannt, eingepflanzt. Einzelne Haare vorne und dahinter eher Gruppierungen mit mehreren Haaren. Verfügt der Operateur über Erfahrung und ist Spezialist für Haartransplantation, können gute Resultate erwartet werden, welche von keinem auf der Straße zu erkennen sind. Preislich kann eine
Eigenhaartransplantation - Haarverpflanzung - Eigenhaarverpflanzung je nach Größen der behandelnden Flächen, zwischen 2000 - aber auch – bei schon sehr großen lückenhaften Flächen, bis weit über 10.000 Euro liegen.
Andreas Krämer
info[at]hairforlife.de
Veröffentlicht am: 10.11.2007 um 12:29:13 von
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