Eine Sehschwäche kann auf verschiedene Weisen entstehen: Von einer genetischen Veranlagung, über unausgewogene Ernährung und schlechte Lebensgewohnheiten, bis hin zu einer simplen Alterung der Augenzellen. So unterschiedlich die Ursachen sind, so vielfältig sind auch die
Lesebrillen, die gegen die Erscheinung Abhilfe schaffen können. Vor allem Lupen und Brillen haben dank moderner Technik zu einer fast kompletten Abdeckung der erdenkbaren Blickprobleme geführt.
Der häufigste Fall betrifft die Alterung des Auges zusammen mit dem Rest des Körpers. Rund zwei Drittel aller Sehprobleme treten im fortgeschrittenen Lebensstadium (über 50 Jahren) des Menschen auf. Deshalb bleiben
Lupen in allen Formen auch heute noch ein vielbenütztes Instrument unserer Grossmütter und Grossväter. Die Verschlechterung der Sehqualität ist häufig mit der Degradation der Makula verbunden, d.h. dieses Bereichs des Auges, wo die Nervenzellen am dichtesten sind. Der Prozess entsteht meist über Jahre und kann zu Mühe mit dem Lesen oder mit der Personenerkennung führen. Als Vorbeugung kann eine gesunde Ernährung (viel Obst, Gemüse, Vitamin C und E) viel beitragen. Als Risikofaktoren werden dagegen Rauchen und der direkte Einfall von Sonnenstrahlen auf das Auge genannt. Ist es jedoch zu spät, so bleiben Lesebrillen meist eine zufriedenstellende Lösung für die Behebung des Phänomens.
Eine weitere Ursache für die Degradation des Sehvermögens kann die übertriebene Benützung von Bildschirmgeräten sein. Vor allem in heutigen Zeiten, wo ohne Computer und Fernsehen praktisch nichts mehr läuft, hat dieses Problem grosse Ausmasse erreicht. Jedoch auch für diesen Fall gibt es duzende Empfehlungen, wie man die negativen Auswirkungen auf das Auge einschränken kann: Richtige Beleuchtung, guter Kontrast, genügender Sitzabstand seien hier als meisterwähnte Tipps zitiert. Hat die Vorbeugung nichts geholfen, so kann auf verschiedene Lesebrillen zurückgriffen werden. Spezielle Lupen für den Fernsehen erlauben es etwa, das Bild um bis zu 50 Prozent zu vergrössern, so dass auch Personen mit schlechterem Blick die Übertragung mitverfolgen können.
Andreas Mettler
presse[at]mettlerweb.de
Veröffentlicht am: 22.07.2008 um 10:50:08 von
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