Kunst & Kultur

» Textildruck

Unter Textildruck versteht man die dauerhafte Verbindung von Farbdesign mt
textiler Faser nach Designvorlagen. Die Druckgrößen im Textildruck
verschiedenster Techniken können alles von kleinen Kleidungstücken
wie Mützen und Caps bis hin zu Megaprints im Ausmaße großer
Gebäude einnehmen.

Im Textilveredelungs Bereich und ganz besonders bei Fashionaufträgen hat
man eine bunte Sammlung an möglichen Techniken der Veredelung. Der Klassiker
und an Universtität unüberbotenes Verfahren im Druck auf Textil ist
wohl zweifelsohne der Siebdruck auf Textil, bei dem große Mengen an Stückzahlen
kostengünstig maschinell oder im Handbetrieb hergestellt werden können.
An diesem Punkt wird ein Sieb so chemisch bearbeitet, dass es nur an den Bereichen
durchgängig ist, wo später die Farbe im Motiv zu sehen sein soll.
Der Komplex ist in der Regel sehr einfach und sehr hoch entwickelt. Der Größteil
aller Aufträge im Druck auf das Medium Textil wird deshalb im Siebdruckverfahren
beauftragt.



Neben dem Siebdruck gibt es noch eine ganze Reihe anderer Prozeduren für
den Druck auf Textilien. Die meisten haben sich ihre Existenzgrundlage in der
kostensparenden Erzeugung von Kleinauflagen für z.B. Funshirts gesucht
und gefunden. So ermöglicht die Textilstickerei auf die kostengünstige
Produktion von Einzelstücken genau wie der Sublimationsdruck. Diese beiden
Verfahren ermöglichen die Herstellung von Unikaten in der Preisklasse unter
20 Euro, während hier beim Siebdruck kosten von über 50 Euro für
1-Stück Aufträgen entstehen würden.

Insoweit ist Textilprint vor allem die Druckauflage entscheidendes Indiz für
die Wahl des richtigen Prozesses. Aber auch die Motivwahl ist entscheidendes
Bestimmungskriterium für den passenden Druckprozess. Feine, handgezeichnete
Motive mit filigranen Finessen können fast nur im Siebdruckverfahren erschaffen
werden, während einfach umrissene Motive mit klar umrissenen Linien und
wenigen Details auch im Flexdruck produziert werden können. Simpel formuliert
kann man sagen, je einfacher ein Motiv und je weniger Farben, desto geringer
ist die Mindestauflage für eine sinnvolle Produktionsmenge an Textilien.


Steffen Remmler


jo.scraper@googlemail.com



Steffen Remmler
jo.scraper[at]googlemail.com




Veröffentlicht am: 14.08.2007 um 09:17:09 von steffen

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