Kinder & Familie

» Namensforschung und Ahnenforschung

Zwar sind Namenforschung und Ahnenforschung zwei völlig verschiedene Wissensgebiete, doch sie können sich gegenseitig ergänzen.

Wer selbst Ahnenforschung betreibt, kennt das: Die Suche nach Urkunden und Dokumenten ist frustrierend, weil, nachdem man bereits in dutzenden Archiven war, das so dringen erhoffte Puzzelstücke einfach nicht vorzufinden ist und man a liebsten aufgeben möchte.
Kein Wunder also, dass sich vor allem ältere Mitbürger mit Ahnenforschung beschäftigen.



Dabei wird oft aber ein wichtiger Hinweis übersehen, obwohl die Ahnenforscher ihn die ganze Zeit direkt vor der Nase haben: Namen. Denn auch Familiennamen können in der Ahnenforschung helfen, indem sie nämlich Auskunft über die geografisches Herkunft des jeweiligen Namenträgers geben. Das geht, denn oft zeigen Namen lautliche Besonderheiten, die sie einer bestimmten Sprache oder einem bestimmten Dialekt zuordenbar machen. Beispielsweise deuten Familiennamen die auf -ski oder -sky enden fast immer auf eine Herkunft aus Polen oder Russland. Ander Namen mit einer Endung -sen sind oft aus dem Norddeutschen oder Skandinavischen. Und Namen die eine Anlautverhärtung haben (p statt b, k statt g, t statt d) sind typisch Oberdeutsch, d.h. Di gehören ins Bayrische oder Alemanische. Den Familiennamen sollten also gerade auch Ahnenforscher im Auge behalten.

Thomas Liebecke
dtfp[at]gmx.de




Veröffentlicht am: 15.04.2008 um 11:04:36 von tommy

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