Eine der einfachsten Varianten, jemanden zu veralbern ist ein Aprilscherz am Telefon.
Da hat man den Vorteil, dass der Gesprächspartner einen nicht sehen kann und es deshalb nicht so schlimm ist, wenn man sich das Grinsen nicht verkneifen kann.
Da ist der Nachbar, der im Nebenhaus anklingelt und behauptet, er hätte von seiner Terrasse aus gesehen, dass da ein fremder schwarzer Hund im Garten des Nachbarn herum streunert und in seinen Gemüsebeeten scharrt. Wenn man weiß, dass der Nachbar Angst vor Hunden hat, sollte man natürlich eine fremde Katze „vors Loch schieben“.
Ruft der Chef über’s Haustelefon an und meint „Du bist aber heute noch fällig mit Halle, Hof und Dresden. Aber vorher kommst du noch mal zu mir ins Büro.“ Der Lehrling wird bestimmt überlegen, wie er an dem Nachmittag noch nach Halle, Hof und Dresden kommen soll und trotzdem pünktlich bei seiner Flamme sein kann.
Im Büro angelangt, klärt ihn der Chef auf: „So, Jung. Du nimmst jetzt den grünen VW, fährst in aus der Halle in den Hof und dann dreh’st ‚n.“
Wer in der Nähe von Herzberg im westlichen Sachsen arbeitet, hat es noch einfacher. Er kann zu Hause anrufen und behaupten, er hätte dienstlich ganz schnell mal nach Amerika gemusst und käme deshalb später nach Hause. Geht nicht? Doch, ein kleiner Ort in der Nähe von Herzberg hat tatsächlich „Amerika“ auf dem Ortsschild stehen.
Diese Variante der
Aprilscherze am Telefon kann man mit vielen Orten machen, weil einige Ortsnamen vier oder fünf Mal auf der Landkarte auftauchen.
Melanie Stein
m.stein[at]trendmile.com
Veröffentlicht am: 25.02.2008 um 08:45:20 von
mikeschDiesen Artikel verlinken:
Artikel Bookmarken:
Mr. Wong |
digg |
del.icio.us |
SocialBook |
www.Mal1.de
