In der heutigen Zeit kann gelegentlich vorkommen, dass Kinder „unerwünscht“ zur Welt kommen. Viele
Väter wissen nicht einmal, dass ein Nachkomme existiert.
Tagtäglich hört man im TV verschiedene Mütter, oftmals in sehr jungem Alter, welche dann krampfhaft versuchen, ihre ungewollte Schwangerschaft zu entschuldigen. Manche Frauen haben dan angeblich eine bestimmte allergische Reaktion auf Kondome - oder der Mann verträgt diese nicht. Die Pille wird selbstverständlich nicht eingenommen, da „Frau“ auch diese nicht verträgt. Wird dann, wie in seltenen Fällen, wirklich einmal die Frage gestellt, warum man dann nicht ein Verhütungspflaster, die Hormonspritze oder gar eine Sterilisation (beim Mann) als Verhütungsmittel einsetzt, kann immer eine Ausrede gefunden werden. Am Ende bleibt dann nur der
Vaterschaftstest, um zu klären, welcher der als Vater in Frage kommenden Herren jetzt für das Kind zahlen darf.
Zunächst sollte man sich bereits schon aufgrund möglicher gesundheitlicher Folgen den Sexualpartner genauestens aussuchen, zum anderen dürfte es in der heutigen Zeit eigentlich keinen Menschen mehr geben, der nicht weiß, dass es Verhütungsmittel gibt und welche Arten davon zur Verfügung stehen.
Glaubt ein Mann einer Frau, dass sie die Pille nimmt, und nutzt nicht trotzdem zusätzlich noch ein Kondom, ist er selber schuld, wenn er ein Jahr später zum Vaterschaftstest gezwungen wird und Unterhaltsverpflichtungen nachzukommen hat. Genau so verhält es sich bei der Frau. Selbst wenn der Mann behauptet, sterilisiert zu sein, hat – AIDS überträgt sich auch wenn man sterilisiert ist – sollte die Frau auf die Verwendung eines Kondoms zu bestehen. Steht sie hinterher mit einem Kind alleine da, weil kein „Vater“ einsteht, ist auch sie daran nicht ganz unschuldig.
Kerstin Becker
kerstin.becker[at]web.de
Veröffentlicht am: 23.11.2007 um 19:27:45 von
yariDiesen Artikel verlinken:
Artikel Bookmarken:
Mr. Wong |
digg |
del.icio.us |
SocialBook |
www.Mal1.de
