Die Kosten der gesetzlichen Krankenversicherungen sind umstritten. Häufig stellen sie einen nicht unerheblichen Teil der Gesamtabgaben des Arbeitnehmers dar, der dazu geeignet ist sein tatsächliches Einkommen in erstaunlichem Maße zu mindern und auch selbstständige Unternehmer, die sich in der gesetzlichen Krankenversicherung zu verbleiben entschieden haben, sind nicht selten verwundert über die Höhe des fixen Monatsbetrages für ihren Versicherungsschutz. Insbesondere im zweiten genannten Falle mag die
Private Krankenversicherung oft die günstigere Alternative sein. Sowohl die Leistungen der
PKV wie auch deren monatliche Kosten lassen die Gründe erkennen, warum die Wahl der Versicherung nach einem Versicherungsvergleich in vielen Fällen und wann immer möglich auf die private Krankenversicherung fällt.
Doch nicht alleine das Preis- / Leistungsverhältnis trägt zu dieser Entscheidung bei. Private Krankenversicherungen lassen häufig auch flexiblere Tarife zu als es die gesetzlichen Kassen derzeit anzubieten vermögen. Wünscht der Versicherte niedrigere Monatsbeiträge bei einer höheren Eigenbeteiligung oder lieber eine Vollversorgung ohne Eigenleistung? Soll der Zahnersatz, der Kurtarif, die Beitragsentlastung für das Alter oder ein Pflegezusatztarif mit in die Krankenversicherung aufgenommen werden? Wie sieht es mit der Notwendigkeit aus, psychotherapeutische Dienste in Anspruch nehmen zu müssen? Möchte der Versicherte Krankentransporte selbst bezahlen oder soll dies zu einer Leistung der Krankenversicherung werden? Über die individuelle Ausgestaltung eines Versicherungsvertrages ist es dem Privatversicherten oft möglich, genau jenen Versicherungsschutz zu erlangen, der seine Lebenslage, seinen Gesundheitszustand und seinen Lebenswandel am besten trifft. Auch die gesetzlichen Krankenversicherungen versuchen mittlerweile vereinzelt einer solchen Flexibilität nachkommen. Ob diese jedoch in der Zukunft tatsächlich im gleichen Maße erreicht werden kann wie die der privaten Krankenversicherung, mag kontrovers zu diskutieren sein.
Andreas Mettler
presse[at]mettlerweb.de
Veröffentlicht am: 21.05.2008 um 19:43:31 von
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