Wenn einen Beamten die Dienstunfähigkeit triff…
Die typischen Krankheiten von Beamten sind Bandscheibenvorfälle, oder aber sonstige Rückenleiden. Aus diesen Gründen scheiden viele Beamte auch frühzeitig aus ihren Positionen aus. Insbesondere davon betroffen sind auch Lehrer. Es ist dabei so, dass statistisch gesehen rund 2/3 aller Lehrer vorzeitig wegen eine Dienstunfähigkeit in den Ruhestand gehen, sprich versetzt werden. Aber auch andere Beamtengruppen sind von den Zahlen her gesehen in gleichem Maße betroffen. Schon in jungen Jahren lohnt es sich daher für Beamte sich Gedanken über die eigene Zukunft zu machen und eine
Dienstunfähigkeitsversicherung abzuschließen. Die Dienstunfähigkeitsversicherung ist dabei eine spezielle Form der Berufsunfähigkeitsversicherung.
Es ist nämlich so, dass bei einer frühzeitigen Versetzung in den Ruhestand keine ausreichende finanzielle Absicherung vorhanden ist, diese würde erst mit den Dienstjahren wachsen. Inzwischen ist es dabei so, dass viele Beamte sich daher zum Abschluss einer privaten
Dienstunfähigkeits Versicherung entschließen, um den jetzt erreichten Lebensstandard beizubehalten, wobei es meist so ist, dass die Beamten oftmals gar nicht wissen, wie hoch die zu erwartende Rente überhaupt sein wird, die ihnen nach ihrem Weggang vom Dienstherrn bei einer Dienstunfähigkeit bezahlt wird. Wie auch bei den – nennen wir sie mal – Nicht-Beamten ist die Rentenlücke dann nämlich höher, als zuvor gedacht. Leider ist es so, dass bei vielen Beamten das Thema Dienstunfähigkeit gar keine Rolle zu spielen scheint. Sie schätzen ihr persönliches Risiko nämlich als recht gering ein, und haben bisher noch keine Dienstunfähigkeits Versicherung abgeschlossen – ein fataler Fehler, der sich unter Umständen von heute auf morgen als Fehler herausstellen kann. Ein hohes Risiko besteht hier bei Polizisten und Feuerwehrleuten.
Patrick Hein
alibiabc[at]googlemail.com
Veröffentlicht am: 01.04.2008 um 12:07:34 von
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