Im ganzen Leben müssen früher oder später Verträge geschlossen werden. Im Grunde schließt man schon einen Kaufvertrag ab, wenn man in einem Lebensmittelgeschäft einkaufen geht. Sobald man die Waren auf das Band legt und die Kassiererin diese über den Scanner zieht, ist der Kaufvertrag von Seiten des Ladengeschäftes bestätigt. Mit Bezahlung der Waren hat man im Grunde dann auch selbst den Kaufvertrag bestätigt, damit ist eine beidseitige Willenserklärung abgegeben worden und der Kaufvertrag dingfest. Diese Verträge sind im Grunde unsichtbar und gehören heutzutage zum Alltag hinzu, so dass man weniger darüber nachdenkt, einen Kaufvertrag geschlossen zu haben, als mehr darüber, was man vielleicht in einem anderen Geschäft noch kaufen muss oder möchte.
Wenn man zu Hause auszieht und endlich sein eigenes Leben beginnt, hat man einen Mietvertrag mit einer fremden Person zu schließen. Und erst recht, wenn es sich dabei um einen Mietvertrag handelt, den man im Grunde mit einer weiteren Person (Freund/Freundin) eingeht, kommen weitere rechtliche Problematiken hinzu. Wenn beide Mieter den Mietvertrag unterschrieben haben, dann kann zunächst einmal ein Mieter nicht den anderen Mieter vor die Tür setzen, zum anderen kann auch keiner der beiden Mieter einfach so aus der Wohnung ausziehen und seine Hälfte sozusagen kündigen, weil ein Mietvertrag nur von sämtlichen Personen auf einer Seite der Parteien gekündigt werden kann.
Hier kann es schnell zu Rechtsproblemen kommen, die evtl. früher oder später vor einem Gericht landen. Wenn dies der Fall ist, dann kann es ohne Rechtsschutzversicherung recht teuer für die Mietparteien werden. Denn einerseits sind Rechtsanwaltskosten zu begleichen und andererseits kommen Gerichtskosten auf einen zu, sobald das Gericht mit einer Klage bemüht wird. Um in einem solchen Fall nicht völlig ohne Mittel dastehen zu müssen, denn nicht jeder Mensch bekommt auch Beratungshilfe oder Prozesskostenhilfe, ist es schon ratsam, eine Rechtsschutzversicherung abgeschlossen zu haben. Eine solche
Rechtsschutzversicherung tritt im Grunde für sämtliche Kosten ein, die in einem solchen Verfahren anfallen, das heißt explizit für Rechtsanwaltsgebühren, Gerichtskosten, evtl. Sachverständigenkosten und so weiter.
Eine
Rechtsschutzversicherung ist mit monatlich relativ geringen Beiträgen zu bedienen, so dass man sich hier schon enorm absichern kann, auch wenn man nur über ein geringes Gehalt verfügt, die Kosten, die im Grunde bei einem Gerichtsverfahren anfallen können, belaufen sich locker auf mehrere Hundert Euro und können sogar in die tausende Euro gehen.
Von daher ist es aus den persönlichen wirtschaftlichen Verhältnissen ratsam, sich mit einer Rechtsschutzversicherung abzusichern, da man ansonsten einen finanziellen Ruin erfahren könnte oder aber automatisch Schulden macht, weil man diese Kosten nicht bezahlen kann.
Dean Verkühlen
info[at]webtechnik.net
Veröffentlicht am: 30.01.2008 um 17:06:42 von
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