Die Altersvorsorge Riester-Rente erhält immer mehr Zuspruch. Grund dafür ist, dass viele Menschen nach und nach erkennen, dass die demografische Entwicklung in Deutschland wirklich so ist, wie von der Regierung dargestellt. Viele sehen es nämlich in der eigenen Familie. Die Menschen werden immer älter. Dies hat zur Folge, dass der Generationenvertrag der gesetzlichen Rentenversicherung in Gefahr ist, wobei sich diese Entwicklung schon seit Jahren abzeichnet, inzwischen ist es aber auch „sichtbar“ geworden, denn wenn es Rentenerhöhungen gibt, so fallen diese recht klein aus. Außerdem sieht man an seinen eigenen Mitteilungen der Rentenversicherung, Jahr für Jahr, dass man mit dem Betrag, der dort steht, nicht existieren kann. Bei vielen ist es dabei so, dass das durch unselbstständige Arbeit verdiente Geld heute schon hinten und vorne nicht reicht.
In einen Vertrag zur Riester-Rente investiert man dabei ab dem Jahr 2008 vier Prozent seines Einkommens des Vorjahres und erhält vom Staat als Single bereits eine Grundzulage von 154 Euro. Ist man verheiratet, so sind es 308 Euro. Je Kind, für das man Kindergeld erhält, gibt es dann noch einmal eine Kinderzulage von 185 Euro. Die Zulagen werden dabei dem Vertrag zur Riester-Rente gutgeschrieben. Anders als eine Steuerersparnis durch den Sonderausgabenabzug fließen sie also nicht direkt zu.
Melanie Stein
m.stein[at]trendmile.com
Veröffentlicht am: 22.01.2008 um 14:43:33 von
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