Finanzen & Versicherung

» Immobilienhandelsfonds in Deutschland

Immobilienhandel als Segment des deutschen Immobilienmarktes.

Aus dem was früher homogene Massenmärkte waren, werden viele lukrative Nischenmärkte: Im Immobilienmarkt bedeutet dies das der Gesamtmarkt auf hohem Niveau stagniert, die Massenmärkte sich weiter verdichten, aber lokale und konzeptionelle Nischen boomen. Ausländische Großanleger kaufen vermehrt deutsche Immobilien. Der deutsche Immobilienmarkt ist zum Markt der vielen Nischen geworden.

Der Immobilienhandel, ein relativ neues Segment des Immobilienmarktes, ist eine der renditestärksten Nischen. Gerade die ausländischen Opportunity-Fonds haben mittlerweile entdeckt, was den Fachleuten aus der deutschen Immobilienwirtschaft bereits seit Jahren bekannt war. Der Handel mit deutschen Wohn- und Gewerbeimmobilien aus Sondersituationen wie ihn noch wenige spezialisierte Unternehmen, unter ihnen die Tübinger fairvesta Holding AG betreiben, blüht Verborgenen und ist eine attraktive Quelle lukrativer Gewinne - weitgehend unbetroffen von Wirtschaftszyklen.

Grob gesagt besteht das Geschäftsmodell eines Immobilienhandelsfonds darin, ertragsstarken Wohn- und Geschäftsimmobilien unter dem Verkehrswert zu erwerben, zu optimieren und schnellstens gewinnträchtig wieder zu verkaufen. Da zur Zeit genügend Immobilien aus Insolvenzmassen und Liquiditätsengpässen auf den Markt drängen, sind die Immobilienpreise für liquide, schnell entscheidende Unternehmen sehr niedrig. Ferner sind aktuell – und wohl auch auf absehbare Zeit - die Darlehenszinsen auf einem historisch niedrigem Niveau. Die Kombination dieser Faktoren schafft für Immobilienhandelsfonds eine äußerst günstige Situation. Einer der deutschen Pioniere des Bereiches Immobilienhandelsfonds ist die Tübinger Fairvesta Holding AG. Da der teilweise hohe, sich an den ursprünglichen Gestehungskosten des Vorbesitzers orientierende, Buchwert einer solcherart eingekauften Immobilie zum Zeitpunkt ihres Ankaufes schon auf einen sehr niedrigen Wertansatz heruntergeschmolzen wurde, ergeben sich für den billig kaufenden Immobilien-Handelsfonds ungewöhnliche Rentabilitätsperspektiven bei relativ geringen, überschaubaren Risiken.

Durch die Bündelung von Geldern individueller Anleger unter dem gemeinsamen Dach eines Immobilien-Handelsfonds werden plangemäß günstig Immobilienbestände aus Sondersituationen, also aus NPL-Beständen der Geschäftsbanken, aus Zwangsversteigerungen, Erbauseinandersetzungen etc. erworben. Wo angemessen oder notwendig, wird deren potenzieller Marktwert durch Sanierungsmassnahmen und eine optimierte Immobilienbewirtschaftung im Hinblick auf den zukünftigen Verkauf erheblich gesteigert (Veredlungsgeschäft). Am Ende dieses dreistufigen Vorganges wird die Immobilie vermarktet, um einen möglichst hohen Veräusserungsgewinn zu erzielen. Die so von Immobilienhändlern eingekauften Immobilien haben die Risiken einer klassischen Immobilie durch die bereits erfolgten, teilweise sehr hohen, Wertkorrekturen vor dem Ankauf hinter sich gelassen. Ein deutscher Immobilienhandelsfonds, wie die der Tübinger fairvesta Holding AG, entwickelt seine kommerziellen Potenziale sowohl durch die Mietrenditen seiner einzelnen Objekte und vor allem durch deren ertragsstarke, zügige Verkäufe. Bei einem Immobilienhandelsfonds werden Anlegergelder zum Kauf von Wohni- und Gewerbeimmobilien verwendet. Diese werden möglichst schnell mit Gewinn weiter verkauft. Ein Immobilienhandelsfonds handelt also mit Immobilien und baut keine langfristigen Bestände auf.

Zu ausgewählten Immobilienhandelsfonds liegen erstmals erste unabhängige Einschätzungen vor: „Fairvesta kauft Immobilien aus Bankverwertungen, Zwangsversteigerungen oder Erbauseinandersetzungen. Die Ergebnisse der Bewirtschaftung und die ersten Verkäufe zeigen, dass das Konzept der fairvesta für die Anleger aufgeht und die prospektierte Performance erreicht und sogar übertroffen wird“, so im Ratingberichts, der Vorstand der bayrischen R&S Rating Services AG, Hans Loges. Das Konzept der fairvesta, auf das Herr Hans Loges oben Bezug nimmt, lautet: mindestens 10 Prozent Mietrendite und ein Einkaufspreis von höchstens 70 Prozent des amtlichen Verkehrswertes sowie ein nach Plan realistischer Verkauf der jeweiligen Immobilie innerhalb von höchstens drei Jahren. Die Ratingfirma R&S Rating Services, einer der Marktführer in Deutschland, hat daher der fairvesta IV. und V. Immobilienbeteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG ein A-Rating gegeben. Eine Beurteilung, die auch die R@S Rating Services bislang nur selten vergeben hat. Auch das B.G.B.- Fachinstitut für Bank- und Finanzwirtschaft im Bauwesen GmbH bescheinigt Immobilienhandelsfonds ein schlüssiges Konzept und gute Marktchancen.


Tobias Albrecht
fairmann[at]live.com




Veröffentlicht am: 12.12.2007 um 11:23:59 von talbrecht

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