Finanzen & Versicherung

» Schenkkreise bringen nicht wirklich Reichtum

Es werden wieder viele Schenkkreise veranstaltet, obwohl der Bundesgerichtshof bereits im Jahre 2005 nicht nur erklärt hat, dass diese sittenwidrig sind, sondern darüber hinaus eine Rückzahlungspflicht für die verantwortlichen Initiatoren besteht. Wer sein Geld durch die Teilnahme an einem Schenkkreis verloren hat, hat demnach gute Erfolgsaussichten vor Gericht.

Nach vorsichtigen Schätzungen haben sich in den letzten Jahren mehr als eine halbe Million Menschen an Schenkkreisen beteiligt, in der Hoffnung, sie würden zu viel Geld kommen. Aber nur eine verschwindend geringe Minderheit profitiert von den Schenkkreisen, die auch unter Namen wie Herzkreis oder Ritter der Tafelrunde bekannt geworden sind. Ein Rechtsanwalt in Köln, der viele Geschädigte von Schenkkreisen vertreten hat, könnte von dem Schicksal seiner leidgeprüften Mandanten ein trauriges Lied singen, wenn es da nicht anwaltliche Schweigepflicht geben würde. Aber es genügt schon die allgemeine Berichterstattung in den Medien zu dem Thema zu verfolgen, um schnell dahinter zu kommen, dass man mit der Teilnahme an einem Schenkkreis nicht wirklich auf ehrliche Weise zu Reichtum gelangen kann.

Christian Bergmann
werbetext[at]gmx.de




Veröffentlicht am: 16.11.2007 um 21:52:30 von cb

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