Bei Investitionen in Immobilienfonds handelt es sich um eine längerfristige Investition. Das heißt, dass die Laufzeiten in der Regel 10 oder auch 20 Jahre betragen können. Entgegen anderer Anlagemöglichkeiten kann hier jedoch kein vorzeitiges Ende beantragt werden, so dass beispielsweise ein Rückkaufwert ausgezahlt würde. Dies geht bei geschlossenen Immobilienfonds nicht. Die Laufzeit muss eingehalten werden. Das bedeutet für den jeweiligen Anleger, dass er sich vor Abschluss solcher Immobilienfonds darüber klar werden muss, ob er in der Lage ist, auf sein eingesetztes Kapital 10 – 20 Jahre zu verzichten oder ob er lieber in kurzweilige Anlagemöglichkeiten investieren sollte. Dies zeigt die
Nachteile von Immobilienfonds.
Des Weiteren gab es bis vor ein paar Jahren keinen Zweitmarkt für
geschlossene Immobilienfonds, so dass es auch schwer fällt, die Immobilienfonds verkauft zu bekommen. Mittlerweile gibt es zwar einen Zweitmarkt, jedoch werden auch heute noch Immobilienfonds nur zu bestimmten Konditionen gekauft. Beispielsweise muss dann mit finanziellen Einbußen gerechnet werden aufgrund der Tatsache, dass man die Immobilienanteile weit unter dem Wert verkaufen müsste. Dafür lohnt sich der Aufwand nicht.
Auch sind bei den steuerlichen Vorteilen mittlerweile Abstriche zu machen, nicht mehr alle Vorteile, wie noch vor 10 Jahren, gelten heutzutage immer noch. Sofern man sich jedoch im Klaren über die Nachteile ist und diese „verkraften“ kann, steht einer sicheren Geldanlage nichts mehr im Wege.
Melanie Stein
melanie[at]trendmile.com
Veröffentlicht am: 30.10.2007 um 10:22:36 von
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