Wenn man eine Reise macht, kann man was erleben…. So ein sehr bekannter Spruch, der auch im Hinblick von Reisen und PKV sicherlich seine Berechtigung hat.
Bei einer normalen gesetzlichen Krankenkasse, so in allen Köpfen verankert, muss man sich, bevor man eine Reise antritt einen Auslandskrankenschein holen. Denn nicht in allen fremden Ländern werden die Versicherungskarten akzeptiert, bzw. die Ärzte oder die Krankenhäuser dort besitzen ein anderes Abrechnungssystem, und sind auch nicht an die jeweilige Krankenkasse angeschlossen.
Doch nun kommt die Frage, sofern man eine Private Krankenversicherung abgeschlossen hat: wie verhält sich die PKV und ein Urlaub. Sollte man sich da auch eine Bescheinigung für das Ausland im Vorfeld besorgen, oder ist dies unnötig. Zu Bedenken ist aber, dass sich sicher kein ausländischer Arzt, kein Krankenhaus in fernen Ländern auf eine Rechungsstellung einlassen wird, so wie dies Mitglieder der
PKV gewohnt sind. Und im Urlaub hat man mitunter auch nicht die Möglichkeit, bei einem Unfall, einer plötzlichen Erkrankung aus rein gesundheitlichen Gründen schon gar nicht, an größere Geldsummen, bzw. überhaupt an Geld zu kommen. Was dann? Kann man in so einer Situation ausreichend ärztlich versorgt werden?
Wichtig ist es auf jeden Fall immer, dass man gut versichert in den Urlaub fährt. Schon bei der Vorbereitung jeder Reise sollte man genau überlegen, ob und welche zusätzlichen Versicherungen, auch im Hinblick auf die PKV, abgeschlossen werden sollten. Wichtig ist jedenfalls, dass man genau prüft, ob die bereits vorhandene
Private Krankenversicherung die bestehenden Risiken nicht bereits schon abdeckt. Und wie man in Ausland seine PKV nutzen kann.
Gabriele Sinzig-Freese
gsinzig[at]gmx.de
Veröffentlicht am: 19.10.2007 um 19:59:28 von
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