Als Johannes Gensfleisch, den wir heute eher unter dem Namen Johannes Gutenberg kennen, vor etwa 560 Jahren den Buckdruck revolutionierte, war nicht absehbar, welche Folgen seine Verbesserungen für die Medienlandschaft in den nachfolgenden Jahrhunderten bedeutete. Auch wenn Johannes Gutenberg den Druck nicht völlig neu erfand, ging er mit seinen Ideen und Besserungen im Druckbereich in die Geschichte ein. Vor wenigen Jahren wurde Gutenberg zur wichtigsten Person des Jahrtausends geehrt. Doch was machte seine Entwicklungen so revolutionär? Zum einen schaffte er es mit beweglichen Lettern zu drucken. Außerdem entwickelte er die Druckerfarbe weiter und verbesserte die Druckerpresse. Doch wie sieht die Druckerlandschaft heute aus? Was früher ein kostspieliges Unterfangen war, hat heute fast jeder Haushalt so selbstverständlich wie einen Fernseher. Mit modernen Druckern kann jeder schnell und billig Texte, Fotos und andere Grafiken drucken und vervielfältigen. Dennoch wissen nur wenige, wie viel Aufwand und Entwicklung hinter dieser Selbstverständlichkeit steckt. Doch auch die herkömmlichen Drucker zu Hause haben ihre Grenzen und so ist es notwendig, wenn man eine große Stückzahl bzw. erhöhte Qualität haben möchte, sich an den Profi zu wenden, der mit modernsten Druckverfahren arbeitet.
Bedruckt werden kann von Textilien bis zum Papier, fast alles. Mittels
Siebdruck beispielsweise können unter anderem auch Tassen oder Holz bedruckt werden. Daher ist diese Druckart vor allem in der Werbung sehr beliebt, da dadurch große Werbeflächen aber auch kleine Werbeartikel mit Firmenlogos versehen werden können. Der Nachteil an der
Siebdruckerei ist, dass der Druckvorgang selbst sehr viel Zeit in Anspruch nimmt. Eine weitere Möglichkeit zu drucken ist der Offsetdruck, der vor allem im Printmedienbereich verbreitet ist. Dieser Druckform liegt der Steindruck zugrunde, aus dem sie entstand. Der Offsetdruck zählt neben dem Lichtdruck zu den Flachdruckverfahren. Heute hat sich diese Druckmöglichkeit um den Digitaloffsetdruck erweitert und weiterentwickelt.
Sandra Vassner
sandra.vassner[at]googlemail.com
Veröffentlicht am: 06.06.2008 um 18:55:23 von
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