Computer & Technik

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Die Abkürzung IDE steht für Integrated Drive Electronic und war bis vor wenigen Jahren der Standard für Festplatten-Adapter.

Diese Komponenten des Systems wurden auch als AT-Bus-Controller bezeichnet. Waren in früheren Zeiten Steckkarten ausschließlich für den Anschluss von Diskettenlaufwerk und Festplatte vorgesehen, wurden vor der Integration auf das Motherboard hauptsächlich sogenannte Kombi-Controller eingesetzt.


Diese Controller beherbergen Festplatten-Adapter, Floppy-Controller, serielle Schnittstellen, parallele Schnittstellen und sogar eine Game-Port für den Anschluss eines Joysticks. Alle zusammen belegen nur einen Steckplatz.


An IDE-Adaptern werden Festplatten über ein 40-poliges Kabel angeschlossen. Die IDE-Spezifikation erlaubt auch das Hinzufügen einer weiteren zusätzlichen Festplatte an diesem Kabel. Dazu müssen jedoch Einstellungen an der Konfiguration der Festplatten vorgenommen werden. Die erste Festplatte wird als Master und die zweite als Slave konfiguriert. Dies wird über Steckbrücken auf der Festplatte eingestellt.


Allerdings ist beim Einsatz von zwei IDE-Festplatten auch mit Unverträglichkeiten zu rechnen. Nicht jede Festplatte kann mit allen anderen Festplatten zusammenarbeiten. Auf der sichersten Seite sind Sie, wenn es sich um zwei identische Festplatten handelt.


Alte IDE-Adapter und auch IDE-Festplatten haben eigentlich nichts mehr in einem modernen Computersystem zu suchen. Sie stellen in jedem Fall den Flaschenhals des Systems dar.



Philipp Rüger
philipp.rueger[at]one-internet.de




Veröffentlicht am: 14.08.2007 um 11:24:08 von phil

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