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» Segelohren - Dumbo lässt grüßen ...

Sehr viele Menschen kennen dieses Problem. Sie kämmt sich die Haare über die Ohren und er hat vielleicht ein Cap, womit er seine Ohren an den Kopf heran drücken kann. Aber dennoch bleibt das Problem: die sogenannten Segelohren.

Segelohren sind, umgangssprachlich ausgedrückt, Fehlbildungen der Ohren, welche sich durch enormes Abstehen der Ohren vom Kopf kennzeichnen. Meist werden eben diese Leute, insbesondere in ihrer Kindheit, von anderen Mitmenschen gehänselt. Hier heißt es beispielsweise: „Dumbo, flieg mal“ oder „Flieger, grüß mir die Sonne“. Diese Sprüche schmerzen, lassen sich aber leider nicht vermeiden. Auch in den jeweiligen Generationssprüngen wandern diese „Demütigungen“ mit. Teilweise erkennen wir uns bei solchen Problematiken in unseren Kindern wieder.



Aber was kann man gegen diese Segelohren tun? Im Grunde ohne Geld erst einmal gar nichts, denn so eine Schönheitsoperation wird von der Krankenkasse nicht bezahlt und muss daher vom Patienten selber getragen werden. Steht das nötige Kleingeld zur Verfügung, kann auch über eine entsprechende Schönheitsoperation nachgedacht werden. Sofern man keine Möglichkeit hat, seine Ohren zu verstecken, verhält es sich ähnlich wie bei Tränensäcken, man sieht das Übel sofort.

Aber wie hat man sich eine Operation der Ohren vorzustellen? Werden die Ohren an den Kopf genäht?

In der Regel wird eine Ohrenanlegung ambulant durchgeführt. Der Patient muss nicht stationär aufgenommen werden, erhält jedoch aufgrund der Tatsache, dass die Operation am Kopf durchgeführt wird, eine Vollnarkose. Sodann reduziert der Chirurg die Knorpelanteile in den Ohrmuscheln und nähert diese durch Nähte mehr an den Kopf heran. Durch das Tragen eines Kopfverbandes, welcher 1 Woche getragen werden muss, kommt es zu einer engeren Positionierung der Ohren am Kopf.

Kerstin Becker
yari[at]gmx.net




Veröffentlicht am: 23.11.2007 um 18:39:26 von yari

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